Die kurze Antwort: Der Einstieg kostet nichts. Die lange Antwort lohnt sich trotzdem, weil das Hobby einen sanften Hang zur Sammelleidenschaft hat und ein paar Ausgaben deutlich mehr bringen als andere.
Stufe 0: komplett kostenlos.
Als Spieler:in in einer bestehenden Runde brauchst du exakt null Euro. Regeln erklärt die Runde, Würfel leiht dir jemand oder die Online-Plattform übernimmt das, Charakterbögen gibt es als PDF. Viele Systeme bieten zudem kostenlose Grundregeln an: die D&D Basic Rules, Schnellstarter von Cthulhu und DSA, dazu komplett freie Systeme wie How to be a Hero oder Dungeonslayers. Wer behauptet, man müsse erst 60 Euro investieren, will dir etwas verkaufen.
Stufe 1: die ersten sinnvollen Ausgaben.
- Ein eigenes Würfelset (5 bis 15 Euro): braucht niemand, wollen alle. Völlig okay.
- Eine Einsteigerbox (20 bis 50 Euro): der beste Kauf für angehende Spielleitungen. Abenteuer, Regeln und Material in einem Karton.
- Das Grundregelwerk deines Stammsystems (40 bis 60 Euro): lohnt sich, sobald du regelmäßig spielst und selbst nachschlagen willst. Vorher nicht.
Online spielen: was kostet das?.
Discord ist kostenlos, Owlbear Rodeo im Kern auch, Roll20 hat einen brauchbaren Gratis-Tarif. Foundry VTT kostet einmalig rund 50 Euro, aber nur für die Spielleitung, alle Mitspielenden kommen per Link gratis rein. Als Spieler:in gilt online dieselbe Regel wie am Tisch: Dein Budget ist Zeit, nicht Geld.
Wo du kein Geld lassen musst.
Die Gruppensuche. Es gibt Plattformen und Discord-Server mit Bezahlschranken für die Vermittlung, und es gibt bezahlte Spielleitungen, die ihr Handwerk professionell anbieten (an sich völlig legitim, auf ARKANUM steht das dann ehrlich mit Preis am Aushang). Aber die Suche selbst, das Ausschreiben, Bewerben und der Gruppenchat kosten auf ARKANUM nichts, ohne Abo und ohne Werbung. Das teuerste am Hobby bleibt damit das, was es immer war: der Wunsch nach noch einem Würfelset.